Adjektivitis oder wie grün ist das Eichenblatt?
Schreiben · 01. Mai 2021
Wie grün ist das Grün des Eichenblattes? Ein Beitrag über die Verwendung subjektiver und objektiver Adjektive unter Zuhilfenahme einiger Sätze aus A. Geigers Buch "Unter der Drachenwand".

Es muss im Leben mehr als alles geben
21. Dezember 2020
"Higgelti Piggelte Pop! oder "Es muss im Leben mehr als alles geben" In Kindertagen schenkten mir meine Großeltern dieses Buch. (Erst vor kurzem erfuhr ich, dass es auch Maurice Sendac war, der das wunderbare Buch "Wo die wilden Kerle wohnen" geschrieben und illustriert hat.) Damals erschienen mir die Zeichnungen unheimlich, doch der Titel prägte sich mir ein. Der Satz "Es muss im Leben mehr als alles geben" begleitet mich seit einer gefühlten Ewigkeit und kommt mir an Weggabelungen oder in...

O Gott, lass mich etwas Gutes schreiben
Schreiben · 10. April 2020
Ein Tagebucheintrag von K. Mansfield zeigt, dass Schreibende oft mit inneren Konflikten und Leistungsdruck zu kämpfen haben. In diesem Artikel geht es um short-short-stories und du erhältst einige Schreibanregungen.

05. Januar 2020
Träume helfen uns dabei, auch hochgesteckte Ziele zu erreichen.

25. November 2019
Wenn ich könnte würde ich die Welt retten. Lieber klein anfangen. Ein paar Gedanken über die Würde.

Bild: Liebe, Erinnerung, sweets, Biografie, Schreiben, Astis Schrag, Graz, Schreibgruppe
13. April 2016
"HAST DU EIN TASCHENTUCH, fragte die Mutter jeden Morgen am Haustor, bevor ich auf die Straße ging. Ich hatte keines. Und weil ich keines hatte, ging ich noch mal ins Zimmer zurück und nahm mir ein Taschentuch. Ich hatte jeden Morgen keines, weil ich jeden Morgen auf die Frage wartete. Das Taschentuch war der Beweis, daß die Mutter mich am Morgen behütet. In den späteren Stunden und Dingen des Tages war ich auf mich selbst gestellt. Die Frage HAST DU EIN TASCHENTUCH war eine indirekte...

Bild: Achtsamkeit, Gänseblümchen, Wahrnehmung, Frühling, Inspiration, sensibel
06. April 2016
Zwischenräume. Beim Gehen in der warmen Frühlingsluft entdecke ich, wie ein kleines Büschel Grashalme sich den Weg aus einem trockenen Erdhügel bahnt. Die Erde ist an dieser Stelle rissig, und genau aus diesem Zwischenraum schiebt das junge Grün seine Triebe hervor. Dabei wird mir bewusst, wie einfach und doch elementar diese Art von Zwischenraum ist. Aus einem scheinbar trockenen Erdhaufen entpringt junges Leben. So ist wohl unser Leben gestrickt: Jeder Raum bietet Raum für Neues. An dem...